Fluglehrerfortbildung am 29./30. Juli 2006
Relativ kurzfristig wurde die Fluglehrerfortbildung am 29. und 30. Juli 2006 angesetzt. Dennoch fanden sich 17 Kollegen aus allen Sparten der Motorflugausbildung bei uns ein, um gemeinsam Vergessenes aufzufrischen und Neues dazu zu lernen.
Zunächst wurden die Gäste vom Ausbildungsleiter, Herrn Karl Stöber begrüsst. Den Anfang bei den Vorträgen machte dann Herr Steve Literski, der als Rettungssanitäter, den Anwesenden die Neuerungen der Herz-/Lungen-Wiederbelebung nahe brachte.

Nach einem ausführlichen Mittagessen folgte anschliessend eine Auffrischung der Kenntnisse in “Mass & Balance” durch Herrn Bernd Amling. Neben der Erläuterung des Massenbegriffs wurde auch grosser Wert auf eine Sensibilisierung der Lehrer als Vorbild für den Flugschüler gelegt.


Herr Joachim Hickstein gab in der Folge nicht nur Hinweise zur praktischen Ausbildung in einem FNPT-II, sondern er nutzte die Gelegenheit dazu, den Anwesenden Fluglehrern eine Platzrunde am Flughafen Frankfurt auf dem Dash-8 Simulator der Augsburg Airways zu ermöglichen


Den Abschluss des ersten Tages machte schliesslich Herr Paul Stöber, der die neusten Nachrichten bezüglich “Future Navigation, BRNAV und PRNAV” in verträglichen Happen an den Mann zu bringen wusste.
Begriffe wie NAVSTAR, GNSS, GALILEO, EGNOS, WAAS und LAAS haben nun ihren Schrecken verloren.


Am zweiten Tag ging es los mit den Tücken der Systemsoftware von modernen Avionik Systemen. Neben der Vorstellung des “Garmin 1000” und des “Avidyne Entegra” wurden auch die technischen Anforderungen an die Software anhand von Unfällen oder Zwischenfällen von Herrn Bernd Gumpel eindrucksvoll erläutert. Schnell wurde so klar, warum die Navigationssoftware in einem Kfz deutlich günstiger entwickelt werden kann, als die Software in einem Flugzeug.
Nachdem Herr Jörg Höhnerbach mit einem Vortrag über menschliche Wahrnehmung, Fehlerverhalten und Entscheidungsfindung den Abschluss der Vortragsreihe gemacht hatte und die Teilnahme-
bestätigungen verteilt waren, hat es den einen oder anderen doch noch zu der Columbia 400 gezogen, die einer der Teilnehmer “zufällig” dabei hatte. Nicht nur das Glas-Cockpit, auch die exzellente Verarbeitung und die extremen Flugleistungen haben Fliegerherzen höher schlagen lassen.


Wir danken allen Vortragenden, aber besonders den interessierten Teilnehmern für die gelungene Veranstaltung und freuen uns darauf, wenn es wieder heisst ....
... TRAIN THE TRAINER!
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